Es gibt eine kurze Antwort auf die Suche nach einem App, die Gold findetDas Smartphone erkennt Gold nicht, und das liegt an einer Eigenschaft des Metalls selbst. Es handelt sich nicht um eine Softwarebeschränkung oder das Fehlen einer geeigneten App – es ist den physikalischen Eigenschaften des im Gerät verbauten Sensors geschuldet.
Dieser Text erklärt, welcher Sensor zum Einsatz kommt, warum er bei manchen Metallen funktioniert und bei anderen nicht, was die Apps in dieser Kategorie tatsächlich leisten und was für diejenigen, die sich für Bergbau und Geologie interessieren, auf dem Handy tatsächlich nützlich ist.
Der einzige Sensor im Telefon, der so nah herankommt
Das Handy hat ein Magnetometer, Der Sensor, der den Kompass funktionsfähig macht, misst das Magnetfeld um das Gerät herum und ist empfindlich genug, um zu erkennen, wenn dieses Feld durch etwas in der Nähe verzerrt wird.
Daher kommen die sogenannten “Metalldetektor”-Apps. Sie zeigen den Messwert des Magnetometers auf einem Bildschirm an: Hält man das Smartphone in die Nähe eines Gegenstands aus Eisen oder Stahl, steigt der Wert. Das funktioniert tatsächlich – allerdings nur in sehr begrenzten Bereichen.
Warum funktioniert Gold ausgerechnet dann nicht?
Das Magnetometer misst Verzerrungen des Magnetfelds. Diese Verzerrungen werden jedoch durch die Materialien verursacht. ferromagnetisch — Eisen, Nickel, Kobalt und Legierungen, die diese enthalten, wie zum Beispiel Stahl.
Gold ist nicht ferromagnetisch. Es wird nicht von Magneten angezogen und beeinflusst das umgebende Magnetfeld praktisch nicht. Dasselbe gilt für Silber, Kupfer, Aluminium, Messing und Bronze. Hält man ein Handy über einen Goldklumpen, registriert es genau dasselbe wie über einem gewöhnlichen Stein: nichts.
Hier liegt eine nützliche Ironie: Der Magnettest dient genau dazu, gefälschtes Gold zu entlarven.. Wenn das Stück am Magneten haften bleibt, enthält es Eisenmetall und ist kein Gold. Anders ausgedrückt: Die Eigenschaft, die das Handy daran hindert, Gold zu finden, ist dieselbe, die bei der Identifizierung hilft.
Wie ein echter Metalldetektor funktioniert
Die bei der Prospektion eingesetzten Detektoren messen keine statischen Magnetfelder. Sie funktionieren durch elektromagnetische InduktionEine Spule erzeugt ein Wechselfeld; dieses Feld induziert elektrische Ströme in jedem vergrabenen leitfähigen Objekt, und diese Ströme erzeugen ein Sekundärfeld, das von einer zweiten Spule erfasst wird.
Deshalb findet man Gold, Silber und Kupfer – Metalle, die Strom sehr gut leiten, obwohl sie nicht magnetisch sind. Ein Handy hat weder eine Sendespule noch eine Empfangsspule und auch nicht die nötige Elektronik zur Zeitsteuerung. Eine App könnte das unmöglich nachbilden.
Hinzu kommt der Reichweitenfaktor: Ein Magnetometer in einem Mobiltelefon erfasst Veränderungen innerhalb weniger Zentimeter. Prospektionsdetektoren arbeiten mit großen Spulen und einer deutlich größeren Reichweite, und selbst sie haben moderate Tiefenbegrenzungen.
Was leisten die Apps in dieser Kategorie?
- Sie präsentieren das Magnetometer mit einer visuellen Darstellung, die an eine Schatzsuche erinnert. Die Lesart ist real, die Inszenierung Fantasie. Sie suchen nach einem Nagel im Holz, nicht nach einer Mine.
- Sie simulieren. Ein Zifferblatt, das von selbst oszilliert und in unregelmäßigen Abständen piept. Die Berührung eines Objekts bewirkt keine erkennbare Veränderung.
- Sie verkaufen Standardkarten. “Orte mit Goldvorkommen” sind lediglich verstreute Punkte auf einer Karte, ohne jegliche Grundlage in der Vermessung.
- Sie leben von Werbung. Das Versprechen führt zu Masseninstallationen; die Nutzung dauert nur wenige Minuten; die Einnahmen stammen aus Werbung während dieses Zeitraums.
Ein Test, der in zehn Sekunden gelöst werden kann: Richten Sie Ihr Handy auf einen bekannten Gold- oder Silbergegenstand und anschließend auf einen Stahlschlüssel. Reagiert die App auf den Schlüssel und ignoriert das Gold, misst sie den Magnetometer – und hat damit gerade bewiesen, warum dieser seinen Zweck nicht erfüllt.
Es ist wichtig zu erwähnen, dass die in der vorherigen Version dieser Seite genannten Apps bereits aus dem Store entfernt wurden und die Links nicht mehr funktionieren. Sie wurden offline genommen.
Welche Funktionen des Mobiltelefons sind in dieser Hinsicht nützlich?
Eine ganze Menge – nur nichts, was mit der Erkennung von Metall aus der Ferne zu tun hat.
Mapas geológicos e dados públicos
Der brasilianische Geologische Dienst stellt Karten und Datenbanken zu Geologie und Bodenschätzen bereit. Die Nationale Bergbaubehörde betreibt ein öffentliches System zur Einsicht in Bergbauverfahren, in dem man einsehen kann, für welche Gebiete bereits Anträge oder Konzessionen vorliegen. Beide Dienste sind in mobilen Browsern nutzbar.
GPS e registro de campo
Punkte markieren, Entfernungen messen, Routen speichern und Felsvorsprünge mit eingebetteten Koordinaten fotografieren. Für alle, die Feldarbeit leisten, ist dies die nützlichste Funktion des Geräts.
Bússola e inclinômetro
Das Magnetometer misst zusammen mit dem Beschleunigungsmesser Richtung und Neigung von Gesteinsschichten. Es gibt professionelle Geologie-Apps, die genau das tun, und sie funktionieren.
Identificação de minerais
Referenz-Apps mit Eigenschaften wie Härte, Glanz, Streifenbildung und Dichte helfen bei der Identifizierung – immer in Verbindung mit einer Beratung und einer physischen Prüfung, nicht als automatische Ablesung anhand eines Fotos.
Der rechtliche Aspekt, der oft vergessen wird.
In Brasilien sind Bodenschätze Bundeseigentum. Die Gewinnung von Mineralien, einschließlich Gold, bedarf einer Genehmigung – je nach Fall einer Abbaugenehmigung, einer Forschungsgenehmigung oder einer Bergbaukonzession. Der Abbau ohne Genehmigung stellt eine widerrechtliche Aneignung von Bundeseigentum dar und wird zudem wegen Umweltschäden bestraft.
Das Betreten fremden Eigentums zur Suche nach Gegenständen erfordert die Erlaubnis des Eigentümers. In manchen Gebieten, wie beispielsweise Naturschutzgebieten und indigenen Gebieten, ist diese Aktivität verboten.
Vor der Installation: Wie man ein unmögliches Versprechen erkennt
Diese Kategorie ist berüchtigt für irreführende Werbung. Fast alles lässt sich jedoch herausfiltern, indem man die Beschreibung im App Store aufmerksam liest. Seriöse Apps in diesem Bereich präsentieren sich als Kompass, Feldaufzeichnungsgerät oder geologischer Kartenbetrachter. Problematische Apps hingegen behaupten, Gold, vergrabenen Schmuck oder Schätze aufspüren zu können.
- Beschreibung mit Unterhaltungshinweis. Am Ende des Textes versteckt sich das Eingeständnis, dass die Funktion nicht funktioniert.
- Unverhältnismäßige BerechtigungenEin Sensorleser benötigt weder Kontakte, SMS, ein Telefon noch eine Galerie.
- Wöchentliches Abonnement gleich beim ersten Öffnen, noch bevor man irgendetwas testet.
- Vollbildanzeige mit jedem Tippen, was das eigentliche Produkt dieser Apps ist.
- Rezensionen, in denen sich über Gebühren beschwert wird. und Zufallsergebnisse, die oft die wahre Geschichte erzählen.
Ein einfacher Test beseitigt den Zweifel: Lassen Sie Ihr Handy ruhig auf dem Tisch liegen und beobachten Sie die Anzeige. Wenn der Wert von selbst schwankt und die App etwas “findet”, reagiert sie auf Geräusche, nicht auf Metall.
Wie man ein Magnetometer kalibriert und was man damit alles machen kann.
Der Magnetfeldsensor existiert tatsächlich und ist für die Funktion des Kompasses verantwortlich. Er muss regelmäßig kalibriert werden, indem man eine Achterbewegung in der Luft ausführt – dieselbe Geste, die Karten-Apps verlangen, wenn der Richtungspfeil falsch anzeigt.
- 1. Entfernen Sie die Schutzhülle, insbesondere solche mit Magnetverschluss oder magnetischer Rückseite.
- 2. Halten Sie sich von Autos, Toren, Stromkästen und allen großen Metallkonstruktionen fern.
- 3. Führe einige Sekunden lang eine Achterbewegung aus und drehe das Gerät dabei um alle drei Achsen.
- 4. Überprüfen Sie an einem bekannten Standort, ob die angegebene Nordrichtung mit der Realität übereinstimmt.
- 5. Wiederholen Sie die Kalibrierung, sobald der Messwert ohne ersichtlichen Grund zu schwanken beginnt.
Nach der Kalibrierung des Sensors besteht seine sinnvolle Anwendung darin, beispielsweise eine Eisenstange in einer wenige Zentimeter entfernten Wand zu orten, einen Nagel zu finden oder den Verlauf einer flachen Metallleitung zu erkennen. Dies identifiziert jedoch kein Material, sondern zeigt lediglich an, dass sich in der Nähe etwas befindet, das das Magnetfeld stört.
Häufige Fehler, die Menschen machen, wenn sie versuchen, ihr Handy als Detektor zu verwenden.
Der erste Fehler besteht in der Annahme, höhere Intensität bedeute wertvolleres Metall. Die Messwerte steigen in der Nähe von gewöhnlichem Eisen, Elektromotoren, Lautsprechermagneten und sogar anderen Mobiltelefonen an. Gold, Silber, Kupfer und Aluminium sind bei dieser Messung praktisch nicht sichtbar.
Der zweite Fehler besteht darin, natürliche Schwankungen mit einem Signal zu verwechseln. Das Erdmagnetfeld ist ortsabhängig, und Stahlbetonkonstruktionen beeinflussen die Messwerte in jedem Bauwerk. Der dritte Fehler ist, aufgrund einer Anzeige auf dem Bildschirm auf fremdem Grund, in einem Naturschutzgebiet oder an einer archäologischen Stätte zu graben – was über einen technischen Fehler hinausgeht und einen Verstoß darstellt.
Vorinstallierte Programme auf dem Gerät und häufig gestellte Fragen.
Das iPhone verfügt über einen integrierten Kompass, ohne dass zusätzliche Installationen erforderlich sind. Android bietet üblicherweise einen Kompass in der herstellereigenen Tools-App oder in der Karten-App. Kamera mit Standortmarkierung, Diktiergerät und Notizblock decken alle Feldaufnahmen ab, und die zuvor heruntergeladene Offline-Karte gewährleistet die Orientierung auch ohne Mobilfunkempfang.
Existe algum acessório que transforma o celular em detector?
Es gibt Metalldetektoren mit eigener App, aber die eigentliche Detektion erfolgt durch die Spule im externen Gerät. Das Handy zeigt und speichert lediglich die vom Gerät ermittelten Werte.
Por que o aplicativo aponta algo e não tem nada no chão?
Weil es Feldstörungen misst, die auch von der Betonbewehrung, den Rohrleitungen, der Verkabelung und der Bewegung des Geräts selbst herrühren.
Vale a pena pagar pela versão completa?
Nein, wenn es darum geht, Edelmetalle zu finden. Die kostenpflichtige Version ändert nichts an den physikalischen Eigenschaften des Sensors.
Posso garimpar por conta própria no Brasil?
Für den Abbau von Bodenschätzen ist die Genehmigung der zuständigen Bundesbehörde erforderlich, und in Naturschutzgebieten und indigenen Gebieten gelten strenge Regeln. Vor jeder Maßnahme steht die rechtliche, nicht die technologische Prüfung an erster Stelle.
Zusammenfassend
Gold ist nicht magnetisch, und der einzige Sensor des Telefons, der Metall erkennen kann, reagiert nur auf Eisenmetalle in einem Abstand von wenigen Zentimetern. Professionelle Detektoren nutzen elektromagnetische Induktion mit Spulen, die das Telefon nicht besitzt. Das Gerät eignet sich hervorragend als GPS-Gerät, Notizbuch und zum Abrufen geologischer Karten – und genau das leistet es auch.
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